Über Uns.

Yoga Kritisch Denken e. V. bringt Menschen zusammen, die Yoga nicht losgelöst vom Leben verstehen. Yoga ist politisch, sowohl auf der persönlichen als auch auf der gesellschaftlichen Ebene.

Er trägt eine Geschichte in sich, die weit über seine philosophischen Ursprünge hinausreicht – von Kolonialismus über Machtmissbrauch bis hin zu der Frage, wessen Körper, wessen Wissen und wessen Stimme in Yogaräumen Platz hat.

Vision und Intention.

Im Kontext von und aus der Perspektive des Yoga widmen wir uns gesellschaftskritischen Themen. Wir setzen uns dafür ein, Formen von Neokolonialismus, Rassismus, Machtmissbrauch und Diskriminierung im modernen Yoga und in der Welt mutig zu benennen, zu reflektieren und zu verändern. Gleichzeitig wollen wir blinde Flecken in der Yoga-Community aufdecken und zugleich den Anspruch infrage stellen, alles schon verstanden zu haben. Wir entwickeln Visionen und Strategien, die diese Fragen sensibel in Lehre und Praxis des Yoga integrieren.

Wir wollen das Leise stärken: die einfühlsamen Stimmen, die anderswo keinen Platz finden, hörbar werden lassen. Wir eröffnen Räume für eine Gemeinschaft von yogabewegten Menschen mit einem kritischen Blick, einem Gespür für achtsames und respektvolles Miteinander sowie der Vision einer gerechten, inklusiven Yogakultur in einer zukunftsfähigen Welt.

Was wir tun.

Bildung & Bewusstsein

Community & Austausch

Systemwandel

Unsere Themen.

Von Machtmissbrauch und Privilegien zu

Empowerment, Teilhabe und politischer Verantwortung.

Von kolonialer Geschichte und kultureller Aneignung zu

einem dekolonisierten Yoga.

Von Diskriminierung und Rassismus zu

echter Diversität und Inklusion.

Von spiritueller Vereinnahmung zu

einem Dialog zwischen tradierter Weisheit und moderner Wissenschaft.

Von persönlicher und gesellschaftlicher Verletzung zu

Transformation, Integration, Selbsterkenntnis und Verbundenheit.

Von bestehenden Strukturen zu

neuen Visionen für eine zukunftsfähige Welt.

Unsere Themen.

Von Machtmissbrauch und Privilegien zu

Empowerment, Teilhabe und politischer Verantwortung.

Von kolonialer Geschichte und kultureller Aneignung zu

einem dekolonisierten Yoga.

Von Diskriminierung und Rassismus zu

echter Diversität und Inklusion.

Von spiritueller Vereinnahmung zu

einem Dialog zwischen tradierter Weisheit und moderner Wissenschaft.

Von persönlicher und gesellschaftlicher Verletzung zu

Transformation, Integration, Selbsterkenntnis und Verbundenheit.

Von bestehenden Strukturen zu

neuen Visionen für eine zukunftsfähige Welt.

Wer wir sind.

Yoga Kritisch Denken e. V. ist ein eingetragener und gemeinnütziger Verein, der von ehrenamtlich engagierten Menschen getragen wird. Wir sind Yogalehrende, Praktizierende und Aktivist:innen mit unterschiedlichen Hintergründen. Wir sind im deutschsprachigen Raum und darüber hinaus aktiv.

Hier findest du

Kernteam.

Lisa Crone

sie/ihr • Vorstand

Yoga verstehe ich als eine lebendige Praxis, die Körperarbeit, Philosophie und gesellschaftliche Verantwortung verbindet. Mein Aufwachsen in einer afrodeutschen Patchworkfamilie mit Bezügen zu Benin und Deutschland hat meinen Blick auf Vielfalt, Beziehung und Zugehörigkeit geprägt – und damit auch meine Arbeit mit Yoga, Tanz und Bewegung. Als Inhaberin eines Yogastudios und Mitgründerin von Yoga Kritisch Denken e. V. engagiere ich mich für Räume, in denen Yoga achtsam, kritisch und verantwortungsvoll gelebt werden kann.

Therese Heinisch

sie/ihr • Vorstand

In Yogaräumen bin ich meist diejenige, die schwierige Fragen aufbringt, Stereotype nicht stehen lässt und auf Ismen aufmerksam macht. Dabei wurde mir klar, wie kolonial geprägt Yoga ist – und wie sehr ich selbst teils noch in solchen Mustern verhaftet bin. Die Auseinandersetzung mit meinen eigenen Biases gehört für mich dazu.
Als Yogalehrende beleuchte ich Diskriminierung, Hierarchien und Macht in der Yogawelt, um sie zu transformieren. Ich unterrichte seit 2013 Yoga und forsche mit meinem MA in Traditions of Yoga and Meditation.
Als Initiatorin und im Vorstand von YKD entwickele ich u. a. Website, Ressourcenbibliothek und Podcast.

Jamie Smart

sie/ihr • Finanzen

Ich bin bei YKD, weil mir inklusive Räume und eine inklusive Yogapraxis wichtig sind. Für mich bedeutet Yoga mehr als Körperarbeit auf der Matte. Es ist eine Praxis, die nur dann trägt, wenn sie Raum für alle Körper, Geschichten und Perspektiven schafft. Genau diese Haltung habe ich bei YKD gefunden: eine Gemeinschaft, die Yoga kritisch denkt, und gleichzeitig die Verbindung kultiviert. Hier engagiere ich mich dafür, dass Yogaräume für alle, die darin Platz finden wollen, zugänglich werden.

Osman Yoncaova

er/ihm

Meditation • Transformation • Dialog

Von meinen Lehrer/-innen Tanja Sailer und Dr. Shrikrishna Bhushan Tengshe habe ich Yoga als eine Lebenskunst der Transformation kennengelernt. Ich verstehe Yoga als einen Prozess, der zu der Erfahrung führt, dass alles Leben eine miteinander verwobene Ganzheit bildet – sowie, unsere Lebensbezüge im Bewusstsein dieser Ganzheit zu gestalten. Neben einer meditativen Praxis, bildet für mich das tägliche Leben im sozialen Feld einen wichtigen Schwerpunkt der Yoga-Praxis. Auf dieser Basis möchte ich daran mitwirken, gesellschaftliche Strukturen und kulturelle Paradigmen im Sinne von Verbundenheit, Integration und verantwortungsvollem Miteinander weiterzuentwickeln.

Susanne Rönz

sie/ihr

Mein Zuhause ist der Integrale Yoga Sri Aurobindos. Dabei ist für mich der Satz „Alles Leben ist Yoga“ eine seiner wichtigsten Aussagen, die mich seit Jahren begleitet. Yoga schließt alles, jede und jeden ein. Yoga ist in jedem Moment und in allem, was wir tun und auch nicht tun. Dazu gehört für mich der offene, ehrliche, kritische Blick auf den Yoga und das Leben und mein Engagement auf und neben der Matte – als Yogalehrende, als Yogini, als Mensch – mit Körper, Geist und Seele.

Als Mitgründerin von Anfang an dabei, bringe ich mein Wissen und meine Erfahrung, auch aus meiner Zeit als Biologin, Veranstaltungsfrau und ehrenamtliche Aktive, mit ein und engagiere mich im Mitglieder-Management.

Christoph Seehase

er/ihm

Ich übe Yoga, seit ich 20 Jahre alt bin.

Im Hauptberuf bin ich Förderschullehrer und Musikpädagoge, seit 2018 unterrichte ich auch Yoga.
Meine Yogapraxis ist geprägt von der Tradition Krishnamacharyas, Desikachars und Srirams: āsana und prāṇāyāma sind für mich Mittel zum Zweck, meinen Geist zu klären und auszurichten, in eine „dynamische Stille“ (Yogasūtra !.2) zu bringen.

Aus dieser Haltung heraus versuche ich, mich gesellschaftspolitisch zu positionieren. Yoga findet in der Mitte gesellschaftlichen Seins statt. Yoga Kritisch Denken bedeutet daher für mich, die Wirksamkeit von Yoga für positive gesellschaftliche Veränderungen zu nutzen.

Sevgi Kurt-Tas

sie/ihr

Seit 2009 praktiziere ich selbst Yoga bei meiner Yogalehrerin Rafaela Hertz. Seit 2022 bin ich selbst Yogalehrerin.

Ich bin bei YKD, weil ich ein Teil der Veränderung sein möchte. YKD gibt mir den Raum dazu. Das ist der Weg, wo ich meine bisherigen persönlichen Erfahrungen/ Kenntnisse auch aus der Yoga Welt zum Gemeinwohl meiner Umwelt und Mitmenschen einbringen will.

Mitmachen.

Yoga Kritisch Denken e. V. lebt von der Verbindung und der Offenheit der Menschen, die mitmachen. Wenn du dich in unseren Themen wiederfindest, bist du herzlich willkommen.

Als Mitglied unterstützt du unsere Arbeit und wirst Teil eines Netzwerks von Menschen, die Yoga gemeinsam kritisch, verantwortungsvoll und zukunftsorientiert weiterdenken möchten.
Wenn du erst einmal in Verbindung bleiben möchtest, abonniere gerne unseren Newsletter oder nimm Kontakt mit uns auf. Wir freuen uns darauf, von dir zu hören.

Newsletter.

Updates zu Podcast, Blog und Community.