Das moderne Yoga: Ein Ergebnis patriarchaler und kolonialisierter Strukturen
Susanne Peter •
2020
Eine ehemalige Yogalehrerin reflektiert autobiografisch ihren Weg von der unkritischen Praxis zum Ausstieg aus dem Unterrichten. Ausgehend vom Podcast „Yoga is Dead“ und einem Decolonize-Seminar arbeitet sie kulturelle Aneignung, koloniale Ursprünge der Asana-Praxis sowie die fast vollständige Abwesenheit von People of Color in deutschen Yoga-Medien heraus. Besonders stark: die Aufarbeitung systematischen Machtmissbrauchs durch Gurus (Iyengar, John Friend, Bikram Choudhury, Pattabhi Jois, Yogi Bhajan) und die Kritik an der deutschen Yoga-Szene als unkritisches „Happyland“ (nach Tupoka Ogette), das Konflikte lieber vermeidet als aufarbeitet. Inklusive umfangreicher, gut sortierter Literaturliste.
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